[Vortrag muss leider entfallen!] 17.06.2020, 16-18 Uhr Globalisierung und Wohlfahrtsstaat: Alte und neue Konfliktlinien im Verhältnis der Wähler zu den politischen Parteien?

Prof. em. Dr. Oscar Gabriel
Soziologe und Politikwissenschaftler
https://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_W._Gabriel
https://www.sowi.uni-stuttgart.de/institut/team/Gabriel/

Seit der Jahrtausendwende hat sich die Auseinandersetzung über die Bedeutung der Globalisierung für das politische und gesellschaftliche Zusammenleben in modernen Gesellschaften intensiviert. Der weltweiten Formierung einer globalisierungskritischen Sozialen Bewegung folgte der Aufstieg rechts- und linkspopulistischer Parteien. Sie haben mittlerweile in vielen Ländern an Einfluss gewonnen, bis hin zur Übernahme der Regierung oder der Beteiligung an ihr. Am Beispiel Deutschlands untersucht der Vortrag die Frage, wie der Konflikt zwischen Befürwortern und Gegner der Globalisierung die traditionellen politischen Spaltungslinien und Wettbewerbsstrukturen überlagert, die sich vor allem um die Rolle des Staates im Wirtschaftsleben drehen. Im Mittelpunkt stehen die Konsequenzen für das politische Verhalten der Menschen, insbesondere das Wählerverhalten.

Zur Person:
Prof Dr. Oscar Gabriel war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Politische Soziologie und Direktor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Danach leitete er unter anderem das DFG-Forschungsprojekt “Die Bedeutung emotionaler Botschaften für die politische Urteilsbildung“ am Standort der Universität Trier. Tätigkeitsschwerpunkte: Politischer Einstellungen, Verhaltensweisen und Partizipation, Theorien und Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft.

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