25.04.2018, 16-18 Uhr
Der Ort in der Ortlosigkeit und die Ortlosigkeit des Ortes – Der Aufbruch des Utopischen in der Renaissance

live aus Frankfurt Dr. Carl-Hellmut Hoefer, Lehrbeauftragter der u3l Frankfurt Vor dem Hintergrund der Wiederentdeckung des antiken Platon und seiner „Politeia“ mit der Gründung der Academia Platonica 1438/9 und der Neuverortung des Menschen wie sie Petrarca, Pico della Mirandola und Erasmus von Rotterdam thematisierten und angesichts einer 1492 und 1498 neue Ufer erlangenden Welt, die…

02.05.2018, 16-18 Uhr
Utopische Möglichkeitsräume – Ein Überblick über aktuelle Utopiekonzepte

live aus Hildesheim Dr. Jessica Schwarz, Institut für Sozialwissenschaften Universität Hildesheim Der Vortrag wird versuchen, die Bedingungen für utopisches und dystopisches Denken im 21. Jahrhundert zu kennzeichnen und aufzuzeigen, welche gesellschaftlichen Umbrüche oder Kipp-Punkte geeignet sind, Bestehendes zu hinterfragen, neue Ideen zu produzieren, die Wissenschaften zu animieren, in neuen funktionalen, technischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen…

09.05.2018, 16-18 Uhr
Europa-Utopien: Eine Alternative zur Alternativlosigkeit

live aus Ulm Nora Sophie Schröder, M.A. am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung Universität Augsburg Den Europäern wurde schon oft eine gewisse „Zukunftsfaulheit“ unterstellt. Diese zeuge von der Resignation angesichts der als unbeeinflussbar empfundenen Europapolitik und folgt damit dem Narrativ einer in europäischen Krisen-Diskursen oftmals postulierten „Alternativlosigkeit“. Doch wird die als „krisenhaft“ beschriebene Situation…

16.05.2018, 16-18 Uhr
Weltordnung – Ist eine demokratischrechtsstaatliche Ordnung für die gesamte Welt eine Utopie?

live aus Trier Ignaz Bender, ehemaliger Kanzler Universität Trier Ignaz Bender zeigt in seinem kürzlich erschienenen Buch „Weltordnung“ einen pragmatischen Weg zu einer besser geordneten Welt auf. Täglich werden sechs Milliarden Euro für Militär, Waffen, Kriege, Zerstörungen, Verletzte und Hinterbliebene aufgewendet, weil die Menschheit mit ihren 195 absolut souveränen Staaten rechtlich falsch verfasst ist. Es…

06.06.2018, 16-18 Uhr
Naiv oder notwendig? Ethische Dimensionen des Utopischen

live aus Hannover Dr. Philipp Bode Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover Auf den ersten Blick mag es nicht sonderlich sinnvoll, vielleicht sogar nativ erscheinen Utopien zu entwerfen, um an ihnen Moraltheorien zu erproben. Immerhin ist die Welt eine andere, weit entfernt davon, utopisch zu sein. Was also soll die Ethik mit…

13.06.2018, 16-18 Uhr
Prophezeiung als Kunstform – Gesellschaftsvisionen im Science-Fiction-Kino

live aus Mainz Dr. Nathalie Mispagel, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung Johannes Gutenberg Universität Mainz Kein anderes Film-Genre kann konstruktive Potentiale wie destruktive Auswüchse des menschlichen Zusammenlebens derart radikal ausformulieren wie die Science-Fiction. Kritisch setzt sie sich mit unserer Gesellschaft auseinander, indem sie das aktuell Bestehende im Spiegel des zukünftig Möglichen reflektiert und neue Erfahrungshorizonte eröffnet.…